Traffic ist gut, eine hohe Conversionrate besser

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Noch immer setzen viele Webseiten-Betreiber vermehrt nur darauf, Traffic zu generieren, also Besucher auf ihre Seite zu locken. Doch damit allein ist noch nichts gewonnen, denn viele User springen bereits nach wenigen Sekunden wieder ab und surfen weiter zum nächsten Anbieter.

Conversion Rate Online Shop

Ein gutes Ranking, das deine Seite weit oben in den Ergebnislisten der Suchmaschinen anzeigt, ist also nur der Beginn eines längeren Weges. 

Für Onlineshop-Betreiber bedeutet dies vor allem, dass User nicht nur kurz „vorbeischauen“, sondern sich umfassend informieren und im besten Fall auch kaufen sollen.

Der Begriff Conversion steht dabei für den Abschluss einer erwünschten Handlung. Das kann ein Kauf eines Produkts sein, aber auch die Kontaktaufnahme zur Terminvereinbarung oder ähnliches. Als Conversionspfad wird der komplette Weg bezeichnet, den ein User durchlaufen muss, um die gewünschte Handlung abzuschliessen.

Sind zu viele Klicks notwendig bis ein Produkt gekauft ist, oder warten zu viele Ablenkungen auf diesem Weg, führt das häufig zum Kaufabbruch. Der User klickt sich weg aus deinem Shop. 

Wir haben einige wichtige Tipps zusammengestellt, wie du die Conversionrate für deinen Online Shop deutlich erhöhen kannst.

So steigerst du die Conversionrate:

Usability und Seitennavigation

Die Benutzerfreundlichkeit einer Website ist für die Verbesserung der Conversionrate ein wichtiger Bestandteil. User, die sich nicht zurechtfinden, verlassen deine Seite, ehe sie sich umgesehen haben. Damit gehen dir wertvolle Neukundenkontakte verloren.

Eine saubere Navigation und ein stimmiges, nicht zu überladenes Layout sind neben informativem Content die beste Basis für erfolgreiche Onlineshops und Webseiten.

Zalando bietet seinen Kunden unterschiedliche Möglichkeiten zur Produktsuche: Über Produktkategorien, Marken, den gewünschten Kleidungsstil oder Neuigkeiten - im Bestellprozess weiss der User ausserdem immer, an welcher Stelle er sich befindet. 

Navigation Online Shop

Bestellvorgang

Kaufen als Gast

Internetnutzer achten vermehrt auf die Sicherheit ihrer Daten. Häufig brechen sie einen Erstkauf vorzeitig ab, wenn dazu ein vollständiger Account mit der Angabe von vielen persönlichen Daten verbunden ist. Die Option eines Kaufs als Gast kann dabei helfen, die Kaufabbruchrate zu senken. Vor allem bei günstigeren Produkten möchten User möglichst schnell den jeweiligen Kauf abschliessen.

Als Gast bestellen

Verschiedene Zahlungsmöglichkeiten

Inzwischen gibt es eine grosse Anzahl an Online-Bezahlsystemen. Jeder User hat seine ganz persönlichen Favoriten. Wenn keine seiner bevorzugten Bezahlmethoden angeboten wird, ist ein Kaufabbruch sehr wahrscheinlich. Eine möglichst hohe Vielfalt garantiert, dass der Conversionpfad komplett durchgespielt wird und ein Kauf zustande kommt. Kreditkarte und Paypal gehören mittlerweile zum Standard.

Zahlungsmöglichkeiten Shop

Die Option auf Rechnung zu bestellen, ist für viele User sehr attraktiv. Das empfundene Risiko ist geringer, die Hemmschwelle eine Bestellung auszulösen wesentlich niedriger. Als Verkäufer muss man jedoch mit einer erhöhten Retourenquote rechnen.

Seriosität durch Siegel vermitteln

Ist dein Shop noch relativ unbekannt, können nur wenige deiner Besucher einschätzen, wie seriös deine Angebote sind. Verschiedene Qualitätssiegel helfen dir, Transparenz und Seriosität zu vermitteln. Das ZSOS Siegel für Kunden aus der Schweiz oder das Siegel Trusted Shops (trustedshops.ch) sind hier gute Möglichkeiten.

Shop Siegel

Die zum Teil aufwendigen Anmeldeverfahren lohnen sich in jedem Fall, um das Vertrauen deiner User zu gewinnen. 

Optimierung für mobile Endgeräte

Die mobile Internetnutzung nimmt noch immer deutlich zu. Täglich greifen mehr User von unterwegs aus über Smartphone oder Tablet auf Internetseiten zu.

Responsive Online Shop

Das responsive Webdesign ist schon lange kein Geheimtipp mehr, denn nur wenn eine Seite auch auf dem kleinen Handydisplay optimal angezeigt wird und navigierbar ist, besteht die Chance, dass User auch von unterwegs den Conversionpfad erfolgreich durchlaufen.

Call-to-Action

Call-to-Action Elemente sind ein weiterer wichtiger Punkt zur Erhöhung der Conversionrate. Der User muss an geeigneter Stelle dazu aufgefordert werden, selbst aktiv zu handeln. Vermittle ihm das Gefühl, dass hier das optimale Angebot auf ihn wartet und er nur ein paar Klicks von seinem Ziel entfernt ist (Beispiel unten frontlineshop.com).

Call to action

 

Referenzen und Kundenmeinungen

Viele User orientieren sich gerne an den Meinungen anderer Käufer. Idealerweise hast du positive Referenzen bekannter Unternehmen, doch auch Empfehlungen von privaten Käufern sind wertvolle Stützen auf dem Weg zu einer höheren Conversionrate. Deutliche Buttons sowie eine klare Aufforderung eine Bewertung zu hinterlassen - wie hier auf sarenza.ch - sind förderlich. Eine kleine Gutschrift für die nächste Bestellung kann die Bereitschaft, deinen Shop zu bewerten, nochmal erhöhen.

Kundenbewertungen Online Shop

Likes zu einem Produkt sollten gut sichtbar auf der jeweiligen Seite angezeigt werden, denn dort bringen die Social Likes die besten Ergebnisse in Bezug auf deine Conversionrate.

Aussagekräftige Bilder und Videos

Noch immer unterschätzt wird die Wirkung von guten Produktbildern und Videos. Der User sollte die Möglichkeit haben, Produkte aus allen Perspektiven sehen zu können. Eine Zoom Funktion lässt den User die genaue Beschaffenheit des Produkts noch besser erkennen. Professionelle Produktbilder minimieren von daher zum einen die Retouren, da der Käufer im Detail sieht, was er erwarten kann (Beispiel unten home24.ch). Zum anderen helfen dir Fotos und Videos dabei, deine Seite auch in Bezug auf ihre Einzigartigkeit zu unterstreichen und deinen Shop von der Konkurrenz deutlich abzuheben.

Produktabbildungen

Texte und Produktbeschreibungen

Jede Produktseite sollte eine ansprechende Produktbeschreibung haben und dem User helfen, sich für ein Produkt zu entscheiden. Zudem wirken sich detaillierte Produktbeschreibungen positiv auf deine Rankings aus. Du solltest es vermeiden, Standard Herstellertexte zu veröffentlichen. Hier kommt es oft zu Duplicate Content, da sich Textbausteine wiederfinden, die auf anderen Webseiten ebenfalls zu finden sind.

Couponkunden richtig lenken

Häufig unterbrechen User einen Kaufvorgang, weil mitten im Conversionpfad plötzlich die Meldung erscheint, dass hier ein Coupon Code eingegeben werden kann, um Versandkosten zu sparen oder den Neukundenrabatt zu erhalten. Wenn du Coupons vergibst, solltest du daher deine User dafür auf spezielle Landingpages leiten und vermeiden, dass die Aufforderung zur Codeeingabe auf den regulären Shopseiten auftaucht.

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