On-Page-SEO: Mit diesen Tricks verbesserst du dein Suchmaschinenranking

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Google hat im Laufe der Zeit die Kriterien, nach denen Websites bewertet und im Ranking platziert werden, immer wieder angepasst. Mittlerweile gibt es über 200 Rankingfaktoren, die über die Position einer Webseite in den Suchergebnissen entscheiden.

Ein grosser Teil des On-Page-SEO dreht sich um die eigentlichen Inhalte Ihrer Seite. Je interessanter und relevanter die Inhalte sind, desto besser sind Richtwerte, wie die Nutzer Verweildauer und die Absprungrate für die jeweilige Seite. Qualität ist das Stichwort wenn es um On-Page geht.

Begriffe wie Keyword-Dichte sind Schnee von gestern, Texte in die Keywords zwanghaft in jedem zweiten Satz verwendet werden funktionieren für interessierte User nicht, und damit auch nicht für Google & Co.

Wer seinen Usern unique Content bietet, der ihre Fragen beantwortet, hat die wichtigste Hürde genommen. Content mit Mehrwert ist mittlerweile einer der wichtigsten Elemente bei der On-Page-Optimierung. Dazu kommen weitere Faktoren wie eine klare Seitenstruktur, interne Links, Meta-Daten, und ein ausgereiftes, und vor allem optimiertes Design für alle Bildschirmgrössen.

On-Page-SEO

 

Wer darüber hinaus etwas für sein On-Page-SEO tun will, sollte folgende Punkte genauer unter die Lupe nehmen:

Unerlässlich: Responsives Design

Ein wesentliches Kriterium fürs Suchmaschinenranking ist ein responsives Design. Das bedeutet: Eine positive User Experience wird belohnt! Wenn deine Webseite unterwegs auf Smartphone und Tablet ebenso bequem aufzurufen und zu bedienen ist, wie zuhause am Laptop oder Desktop PC mit grossem Bildschirm, gehört deine Seite zum einen Drittel der nutzerfreundlichen Websites, die responsives Design verwenden.

Webseiten ohne responsive Desgin haben einen klaren Nachteil bei Google Suchen auf mobilen Endgeräten und werden in den Suchergebnissen weniger bedacht.

Mehr zum Thema responsive Webdesign.

Möglichst kurz: Ladezeit

Je schneller, desto besser – diese Faustregel gilt bei der Frage danach, wieviel Ladezeit erlaubt ist. Muss man warten, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass der User abspringt, bevor ihm die gesuchten Informationen angezeigt werden.

Die aktuelle Searchmetrics-Studie hat unter anderem die Seitenladezeit untersucht. Im Desktop-Vergleich der Top-30-Seiten beträgt sie durchschnittlich 0,87 Sekunden. Auffällig ist, dass die Top-10-Seiten oft mit 0,81 Sekunden im Schnitt noch etwas schneller. Das bestätigt: Eine kurze Ladegeschwindigkeit ist ein wichtiger Faktor im Suchmaschinenranking.

Nimm nicht nur deine eigene Website, sondern auch die deiner Wettbewerber in puncto Ladezeit unter die Lupe! Du kannst mit kostenlosen Tools eine erste Analyse vornehmen. Ein nützliches Werkzeug ist webpagetest.org. Dieses kostenlose englischsprachige Tool analysiert die eingegebene Seite und erstellt einen ausführlichen Report. Auch der Google-PageSpeed-Test gibt Aufschluss beim Thema Ladegschwindigkeit und liefert klare Optimierungshinweise gleich mit. 

Sehhilfe für den Crawler: Alt-Tags und Dateinamen

Suchmaschinen können visuelle Darstellungen nicht auslesen, und müssen auf die hinterlegten Informationen zurückgreifen. Ein sprechender Dateiname und eine kurze Beschreibung im Alt-Tag erlauben es der Suchmaschine, die Relevanz des Bildes – und damit der Seite – zu erfassen.

Deshalb: Benenne Bilder sprechend und hinterlege die passenden Alt-Tags. Du wirst sehen, der zusätzliche Aufwand lohnt sich. Auch lohnt es sich Bilder mit einem sinnvollen Dateinamen zu belegen. 

Hat sich erst die Routine durchgesetzt, diese Möglichkeit zu nutzen, wird auch der dafür nötige Zeitaufwand sinken.

Besser vermeiden: Duplicate Content

Suchmaschinen bewerten wiederkehrende Textbausteine negativ. Das hat mehrere Gründe: Erstens ist davon auszugehen, dass eine Seite mit immer gleichem Content nicht interessant ist. Zweitens kostet es Google & Co. wertvolle Ressourcen, Websites zu erfassen. Trifft der Crawler also auf so genannten Duplicate Content, ist das Analysieren und Bewerten unnötig aufwändig, die Indexierung wird oft frühzeitig gestoppt. Doppelte Inhalte können sich damit negativ auf Rankings und Trafficzahlen auswirken. 

Das Problem ist:

  • Suchmaschinen wissen nicht welche Version der Seite indexiert werden soll
  • Suchmaschinen wissen nicht welcher Seite die sogenannte Link Authority zugeschrieben werden soll und verteilen diese gegebenfalls auf mehrere Versionen auf
  • Suchmaschinen wissen nicht welche der Seiten für eine relevante Suchanfrage angezeigt werden soll 

Wie solltest du vorgehen?

  • Prüfe feste Rubriken wie Footer, rechtliche Hinweise, wiederkehrende Informationen, beispielsweise zum Versand. Insbesondere der Footer sollte nicht viel Text enthalten. 
  • Nutze 301 Weiterleitungen. Die Link Authority wird so auf eine einzige URL übertragen.
  • Setze Canonical Tags ein für Seiten mit notwendigen Wiederholungen

 

Wie findest du doppelte Inhalte?

Google einen Textabschnitt von deiner Website. Wenn du mehrere Ergebnisse über verschiedene eigene Seiten oder womöglich über andere Websites erzielst, solltest du der Sache nachgehen. 

Falls du Zugriff auf SEO Tools wie Sistrix oder Screaming Frog hast, lassen sich die Daten zu doppelten Inhalten hier einsehen.

Es geht auch gratis: Auf onpage.org kannst du dir einen kostenlosen Account anlegen, auch hier werden neben vielen interessanten SEO Insights doppelte Inhalte angezeigt.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, über die Google Webmaster Tools doppelte Meta Descriptions und Title Tags anzeigen zu lassen. Auch so lassen sich doppelte Inhalte gut finden.

Längst überholt: URL-Salat und Session-IDs                 

Oftmals sind Websites organisch gewachsen, über Jahre ergänzt, von verschiedenen Mitarbeitern und Partnern programmiert und gepflegt. Das kann dazu führen, dass die Ordnerstrukturen nicht optimal angelegt sind und dass Unterseiten über mehrere URLs aufrufbar sind. Das ist es weder nutzerfreundlich noch im Sinne der Suchmaschinenoptimierung sinnvoll.

URLs sollten klar strukturiert sein, logisch und Nutzer-freundlich formuliert sein.

Ein Relikt aus der Vergangenheit sind Session-IDs. Deine Homepage sollte solche nicht sichtbar in der URL erzeugen. Falls das doch der Fall ist, ist der Einsatz von Canonical Tags eine Lösung, ein klares Signal an die Suchmaschinen zu senden, welche URL denn die „Richtige“ ist. In vielen Fällen lohnt es sich auch, URLs neu zu strukturieren und alte URLs per sogenannter 301 weiterzuleiten. 

Müssen ins Raster passen: Meta-Informationen

Denke bei der Erstellung und Pflege deiner Webseite daran, dass es für die Meta-Informationen wie Title, und Meta Description eine empfohlene Zeichenzahl gibt. Diese sollte man nicht überschreiten.

Der Title sollte mit 55 Zeichen eher kurz sein – deutlich kürzer als die 70 Zeichen, die noch bis vor Kurzem als Richtschnur galten. Allerdings hat Google die Darstellung der Suchergebnisse 2014 verändert, weshalb man mit 55 Zeichen auf der sicheren Seite ist. Die Description dagegen benennt mit 150-160 Zeichen, worum es auf der Seite geht. Auch diese Information taucht in den Google-Suchergebnissen auf. Daher sollte sie mit Bedacht formuliert werden und den User zum Handeln auffordern, nämlich sich auf deine Seite durchzuklicken.

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