Pull statt Push: Von Inbound Marketing profitieren

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Drehen wir das Ganze doch einfach mal um. Statt deine potenziellen Kunden aktiv und über Werbung anzusprechen, lässt du sie zu dir kommen. Und das ist ganz und gar nicht so absurd gemeint, wie es vielleicht klingt. Denn: Kunden, Interessenten, Internetnutzer wollen heutzutage selbst bestimmen, was sie lesen und wo sie landen. Sie wollen angezogen werden – mit hervorragendem Content. Mit Inhalten, die genau zu dem passen, wonach sie gerade suchen. Ob das nun Produkte oder Dienstleistungen sind, Antworten oder Termine … Und genau hier kommt kluges Inbound Marketing ins Spiel. Wie kannst du Inbound Marketing einsetzen, damit es für dich funktioniert?

Inbound Marketing

Was ist Inbound Marketing überhaupt?
Vier Punkte für die Merkliste.

Die Antwort auf die Frage, was Inbound Marketing ist, lässt sich in einem Satz beantworten – oder in einem ganzen Blogartikel. Wir tun beides und bieten dir damit jede Menge Argumente. Inbound Marketing in einem Satz: Lass dich von deinen Kunden finden. Ok, wir sehen ein, dass es so einfach dann doch nicht ist.

Trotzdem bringt es dieses Fazit auf den Punkt. Inbound Marketing funktioniert, wenn du deine Aufgaben erledigst. Nämlich: ebenso interessante wie relevante Inhalte zu produzieren und zu publizieren, die deine künftigen Kunden sich wünschen. Optimiert für die Suchmaschinen, strukturiert für die Nutzer, portioniert für soziale Medien. So werden deine Inhalte gefunden, gelesen und geteilt.
Auf die Merkliste kommt also: Interesse wecken & Besucher begeistern.

Inbound Marketing - Content is King

Wer erfolgreich weiterverbreitet wird, hat den wichtigsten Schritt geschafft. Bingo! Jetzt geht es daran, wirklich einzusteigen: in den Dialog. Lass in dieser Phase deine neuen Interessenten auf keinen Fall allein! Im Inbound Marketing ist Interaktion gefragt; gib Antworten, stell neue Fragen. Sei da für alle, die dich gefunden haben und die jetzt mehr wollen. Egal, ob das Informationen, Produkte oder spezielle Angebote sind.
Neuer Punkt für die Merkliste: Interaktion fördern & mit den Nutzern sprechen.

Sprechen ist gut, sollte aber nicht endlos dauern. Behalte dein Ziel klar vor Augen: den Abschluss. Bringe den Interessenten dazu, zum Kunden zu werden. Locke den verhaltenen Nutzer hinter dem Bildschirm hervor, erleichtere den noch Unentschlossenen die Entscheidung, biete unkomplizierte Kontaktmöglichkeiten.
Nächster Beitrag zur Merkliste: Verzetteln vermeiden & Kunden generieren.

Falls du denkst, mit dem Abschluss ist es mit dem Inbound Marketing getan: Nein, ist es nicht. Jetzt beginnt der wirklich wichtige Teil, damit du nicht ständig bei Null beginnst – arbeite daran, deine Neukunden zu Stammkunden zu machen. Das Zauberwort heisst Kundenbindung, im Marketingjargon auch Upselling genannt. Denn der Kunde wird zum Stammkunden, wenn er immer wieder bei dir kauft oder immer wieder aufs Neue deine Dienstleistungen in Anspruch nimmt.
Punkt für die Merkliste: Dranbleiben & Kunden binden.

Weitere Definitionen findest du bei wifimaku - dem Online-Marketing-Wiki im deutschsprachigen Raum.


Inbound vs. Outbound – ein Blick auf die Unterschiede

Outbound Marketing kennst du vielleicht, oft wird es heute auch als „old Marketing“ bezeichnet. Gemeint ist die altbewährte Methode, mit Werbung offensiv an potenziellen Kunden heranzutreten und ihnen so die eigene Marke, die eigenen Produkte etc. „aufzudrängen“, wenn wir es eher negativ ausdrücken wollen. Denn: So empfinden es die Kunden von heute oft. Als aufdringlich und unerwünscht.

86 Prozent der Menschen wechseln den TV-Kanal, sobald Werbung läuft. Fernsehwerbung? Verpufft.

84 Prozent der 25- bis 34-Jährigen haben eine eigentlich geliebte Website aufgrund von aufdringlicher Werbung verlassen.
Die Zahl derer, die eine beliebige Site, die sie noch nicht gut kennen, bei aufdringlicher Werbung gar nicht erst näher ansehen, dürfte noch höher sein.

Der Weg geht zum „new Marketing“, zum Inbound Marketing. Effiziente Kundengewinnung und -bindung, die darauf basiert, die Interessen der Kunden in den Fokus zu stellen. Pull statt Push: Lass dich finden, in dem du bietest, was die Nutzer suchen. Wenn du ihnen den Weg ebnest, werden sie garantiert auf dich aufmerksam. Und das sehr viel effektiver als über den umgekehrten Weg.

Das Wichtigste dabei: Inbound Marketing ist keine starre one-to-many Kommunikation, wie klassische Werbung es ist. Ganz im Gegenteil. Wenn du erfolgreich Inbound Marketing betreiben willst, heisst das, interaktive Kommunikation. Direkter Dialog mit deinen Kunden, über Social Media und andere Kanäle. Überall dort, wo du deine Interessenten antriffst, und wo du ihre Fragen beantworten und gezielt Informationen bereitstellen kannst.


Word-of-mouth: Empfehlung ist alles, Eigenwerbung ist nichts

Zumindest nicht im klassischen Sinn. Im Inbound Marketing geht es darum, alles möglichst optimal vorzubereiten, damit es Interessenten leicht haben, auf dich aufmerksam zu werden. Du gibst Antworten oder lieferst spannende Informationen zum jeweiligen Thema. Im besten Fall ist der User von deinen passenden Antworten dann so überzeugt und begeistert, dass er das von sich aus weiterträgt – ganz ohne dein Zutun und ohne extra Werbung.

Word of mouth - Inbound Marketing


Unsere fünf Tipps für erfolgreiches Inbound Marketing

Tipp 1: Content – gut gemachte Inhalte. Dem Content gilt deine ganze Konzentration. Lege Wert darauf, dein Angebot so schmackhaft wie möglich zu präsentieren. Leicht zu lesen, kreativ, hübsch, spannend … Oder am besten: Hol dir Experten dazu, die dir hier ein durchdachtes Konzept erstellen und dich bei der Contenterstellung unterstützen. Dabei ist es nicht wichtig, ob dein Produkt „spannend“ oder „langweilig“ ist. Storytelling wirkt: Emotional aufgeladene Geschichten rund um dein Produkt funktionieren immer.

Tipp 2: Blogs – gern gelesene Inhalte. Unterschätze nicht die Macht der Blogger, denn ihre Meinung wird geschätzt. Locke sie zu dir, überzeuge sie von dir. Ein Netzwerk an Bloggern, die deine Inhalte verlinken, kann extrem hilfreich sein, dir neue Website Besucher bringen und deine Präsenz bei Google verbessern. Übrigens gilt dieser Tipp auch in die andere Richtung: Mit einem eigenem Blog kannst du Kunden gewinnen. 

Tipp 3: Social Media – weiterverbreitete Inhalte. Empfehlungen sind Gold wert, und die werden heute nun mal in den sozialen Netzwerken ausgesprochen. Wer hier einen Daumen, ein Herz und viele Sterne bekommt, ist ganz weit vorn.

Tipp 4: Landingpages – clever gefilterte Inhalte. Auch das ist eine wunderbare Art, Nutzer zu dir zu bringen, ohne dass du aktiv Werbung schaltest. Eine Landingpage „fängt“ den Interessenten auf, überzeugt ihn mit speziell aufbereiteten Inhalten und leitet ihn erst dann zu deinem gesamten Angebot.

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