Google Analytics Grundlagen - deine Berichte, deine Zahlen

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Nahezu auf allen Websites ist der Zusatz zu lesen: Hier kommen Google Analytics zum Einsatz. Sinn und Zweck ist, Daten über die Besuche und das Nutzerverhalten zu sammeln – denn schliesslich wollen wir wissen, wer unsere Seite aufruft, wie lange er oder sie bleibt, und was ihn oder sie hergeführt hat bzw. wieder wegführt. Über welchen Browser rufen die Nutzer deine Seite auf? Haben sie einen bestimmten Link geklickt oder haben hat sie eine Suchanfrage über Google auf deine Seite geführt?

Google Analytics kann viel – aber Custom Reports können mehr.
​Wir blicken auf diese benutzerdefinierten Berichte und zeigen dir, warum sie dir mit auf den ersten Blick weniger Infos dennoch mehr bieten.

Custom Reports Google Analytics

Das Gute an Custom Reports ist eben genau der erste Wortteil: Sie beziehen sich auf konkret festgelegte Kennzahlen, erfassen nur, was für dich von Interesse ist und lassen dich nicht mit völlig überfrachteten Grafiken & Co. allein. Gerade wer noch nicht lange dabei ist, sich Daten und Zahlen über die eigenen Webpräsenz ausspielen zu lassen, der sollte sich dieses Möglichkeit zunutze machen. Sonst endet die Auswertung in Frust und bringt dich nicht weiter.

Custom Reports dagegen sind Einzelberichte. Schon das ist ein Vorteil, pro Thema ein Bericht. Du legst Dimensionen wie zum Beispiel eine bestimmte Seite und Messwerte wie zum Beispiel "Sitzungen" oder „Seitenaufrufe“ fest und erhältst genau dieses Ergebnis: Anzahl Seitenaufrufe der definierten Seite. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. In wenigen Minuten kannst du dir individuelle Berichte einrichten und so deinen eigenen Katalog mit wertvollen Analysen zusammenstellen. 

Custom Reports clever nutzen

Und bevor du dir Sorgen um die viele Arbeit für zigfache Custom Reports machst: Diese werden einmalig eingerichtet, danach kannst du sie immer dann aufrufen, wenn du Bedarf hast. Oder dir, noch einfacher, zu einer festgelegten Zeit per E-Mail automatisch schicken lassen.

Unser Tipp: Richte dir ein regelmässiges Reporting ein, zum Beispiel einmal zum Wochenbeginn oder -ende. So sammelst du schnell aussagekräftige Vergleichswerte. Das Gute: Google bietet dir die Möglichkeit, deine Custom Reports in deiner eigenen Schaltzentrale so anzuordnen, wie sie für dich sinnvoll sind. Und wenn du nicht allein damit arbeitest, kannst du deine Berichte sogar mit anderen teilen. 

Wir zeigen dir fünf Berichte, mit denen du starten kannst. Später wirst du selbst herausfinden, was für dich noch wichtig zu wissen ist. Einen Custom Report anlegen kannst du nach deinem Login in Google Analytics unter dem Tab „Personalisieren“. 

Bericht 1: Aus welchen sozialen Netzwerken kommen deine wertvollsten Besucher?

Mit diesem Custom Report kannst du dir die sozialen Interaktionen deiner Besucher anzeigen lassen. Welche Inhalte werden am meisten geteilt, und wo werden sie am meisten geteilt? Wie unterscheidet sich die Besucherqualität (anhang von Interaktionen) zwischen den Netzwerken? All das kannst du aus einem solchen Bericht herauslesen – tagesgenau und mit guter Übersicht über längere Zeiträume.

So merkst du schnell, welchen sozialen Netzwerken deine bevorzugte Aufmerksamkeit gelten sollte. Und: Du kannst deine Inhalte entsprechend anpassen. 

Bericht 2: Wie ist die PPC-Performance? 

Hier geht es um deine PPC Keywords, also deine Google Adwords Kampagnen. Angezeigt werden dir deine effektivsten Keywords, die Anzahl der Besuche, sowie die erreichten Zielvorhaben (Conversions) und die Kosten pro Conversion.  

Bericht 3: Wo generierst du den meisten Umsatz? 

Interessant ist diese Art von benutzerdefiniertem Bericht vor allem für Online-Shop-Betreiber: Ging es eben ausschliesslich um die PPC-Performance, so ist jetzt dein Umsatz insgesamt im Fokus. E-Commerce und der Einfluss der Besucherquellen auf die Umsatzzahlen – hier gibt es viel Interessantes herauszulesen.

Denn mit einem Filter auf bestimmte Produkte im Shop kannst du die entsprechenden Umsatzquellen ausweisen und dir zum Beispiel den Wert pro Sitzung ansehen. Umsätze, einzelne Käufe, durchschnittlicher Bestellwert ... Alles lässt sich anzeigen und gibt dir so die Möglichkeit, deinen Shop noch besser auf deine Kunden auszurichten. 

Vielleicht klingt das bis jetzt noch kompliziert – wage dich trotzdem an die Custom Reports. Oder hole dir Experten zur Seite, die dir bei der Einrichtung helfen. Je öfter du dich damit beschäftigst, desto schneller findest du dich hinein und profitierst von den Ergebnissen.

Denn mit benutzerdefinierten Berichten sparst du nicht nur Zeit, sondern kannst deine Analysen auch sehr viel zielgerichteter zusammenstellen. So optimierst du deine Website professionell und wirklich wirksam. 

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