Google AMP: Der Mobilegeddon geht in die nächste Phase

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Googles Rankingfaktoren waren schon immer ein wenig geheimnisumwoben, doch es gibt auch ein paar ganz klare Fakten. Ein weiterer Fakt dürfte bald mit AMP (Accelerated Mobile Pages) hinzukommen, denn der Suchmaschinenriese interessiert sich sehr für schnell ladbare Webseiteninhalte und könnte diese  zukünftig mit einem eigenen Format auch höher bewerten. Von daher ist Website Performance und Ladegeschwindigkeit längst ein SEO Faktor geworden.



Für alle digital agierenden Unternehmen spielt die Ladezeit von Inhalten im World Wide Web eine grosse Rolle, denn oft sind dem Nutzer schon wenige Sekunden Wartezeit zu lange und er bricht den Ladevorgang ab. In dem Fall geht nicht nur der Leser verloren, sondern (aus Google Sicht) auch die Chance auf Werbeinnahmen durch Werbung auf der entsprechenden Seite. Mit AMP, Accelerated Mobile Pages, soll das nun anders werden.


Quelle: Google Blog

Für AMP wird der Website Code verschlankt

Das AMP-Format verlangt von Webseitenbetreibern, dass ihre Seiten kleiner werden, um sie schneller laden zu können. Dazu wird der Website Code deutlich verschlankt. Validierte AMPs werden dann in einem Cache abgerufen, was zur schnelleren Bereitstellung der Seiten führt. Das klingt aufwendig, doch Google kann zum Start von AMP mit namenhaften Medienpartnern wie der New York Times  oder der Zeit Online rechnen.

Bereits bei der Vorstellung des Projekts im Oktober 2015 waren sie gemeinsam mit Twitter und Wordpress am Start und gehören zu den ersten, die ab Februar 2016 ihre Inhalte noch mobil-freundlicher zur Verfügung stellen. Für alle anderen Gewerbetreibenden im Netz stellt sich nun die Frage, ob eine Schrumpfung des Webseiten-Codes langfristig umgangen werden kann oder ob das Ignorieren des neuen Formats zu Verlusten bei den Platzierungen in den SERPs führen wird.

AMP-Content erhält eine eigene Kennzeichnung

Die Frage, in wie weit AMP das Ranking beeinflusst, hat Google nur indirekt beantwortet. Allerdings gab man bekannt, dass Inhalte im neuen Format eine eigene Kennzeichnung in den Ergebnislisten der Google Suche erhalten sollen. Damit sehen Nutzer von mobilen Endgeräten, auf welchen Seiten die gewünschten Inhalte schneller geladen werden. Immerhin ergab ein Test von Pinterest laut Google, dass AMP-Inhalte viermal schneller geladen werden als mobiloptimierte / responsive Seiten.

Webseiten, die über eine gültige AMP-Version verfügen, leiten mobile User, nach dem Klick auf das Suchergebnis in Google, zur im Cache gespeicherten AMP. Weitere Infos zur AMP Spezifizierung findest du hier sowie in deinen Google Webmaster Tools.

Damit werden wohl die Nutzer mitentscheiden, welche Rolle das neue Format im Ranking spielen wird.

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