Facebook Lead Ads mit Autofill-Feature: Neues Anzeigenformat auf Facebook

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Das grösste soziale Netzwerk entwickelt sich immer weiter, um für Nutzer und Werbetreibende interessant zu bleiben. Ein wichtiger Bereich ist dabei die Schnittstelle, an der mobile User und Unternehmen sich auf Facebook begegnen. Die Plattform war ja ursprünglich als Freundschaftsnetzwerk gedacht und hat sich erst in den letzten Jahren zu einer globalen Plattform für alle Arten von Kommunikation entwickelt. Nun wurde eine weitere Hürde beseitigt, die eine Verbindung zwischen Kunden und Unternehmen erschwerte.

Facebook-Nutzer mussten nämlich bisher das soziale Netzwerk verlassen, um sich für einen Newsletter oder ähnliches bei einem Werbetreibenden anzumelden. Das Verlassen der Facebook-Seiten verbunden mit der manuellen Eingabe von persönlichen Daten war häufig ein Hindernis auf dem Weg zu neuen Verbindungen zwischen Unternehmen und Kunden. Nach einer Testphase gibt Facebook nun seine Lead Ads weltweit frei und erleichtert allen Werbetreibenden im Netzwerk das Generieren neuer Leads. Dabei kann jeder User nach wie vor selbst entscheiden, ob und welche Angaben er übermitteln möchte. Mehr zu Werbung auf Facebook.

Facebook Lead Ads
Quelle: facebook.com

Wie funktionieren die Facebook Lead Ads?

Bisher erschien auf den Facebook-Seiten eine Anzeige und der Nutzer musste das soziale Netzwerk verlassen, wenn er sich am Gewinnspiel beteiligen oder einen Newsletter abonnieren wollte. Nun gibt es einen Call-to-Action Button, über den sich ein Kontaktformular öffnet. Das Formular muss aber nicht manuell vom Nutzer ausgefüllt werden, denn hier setzt die Autofill-Funktion ein. Die bei Facebook angegebenen Kontaktdaten werden automatisch übertragen und der Nutzer bestätigt diese mit einem Klick oder bearbeitet sie vor dem Senden noch selbst und entscheidet damit, welche Angaben weitergegeben werden.

Die Unternehmen sehen die persönlichen Daten der Nutzer erst, wenn diese im Kontaktformular bestätigt haben, dass sie sich registrieren wollen. Das automatische Ausfüllen der Daten ist damit für Nutzer, Werbetreibende und Facebook von Vorteil und vor allem im mobilen Bereich bringt die neue Funktion eine deutliche Verbesserung bei der Usability. Das umständliche Eintippen von Namen und Emailadresse auf einem kleinen Display fällt weg und damit eine Hürde, die oft die Generierung neuer Leads verhinderte.

So kannst du FB Lead Ads erstellen

Eröffne eine neue Kampagne und wähle «Lead Generation».

Facebook Lead Ads

 

Nachdem du die Seite ausgewählt hast, die als Absender dienen soll, kannst du verschiedene Einstellungen vornehmen. Unter anderem lassen sich hier folgende Eckdaten bestimmen:

  • Laufzeit festlegen
  • Budget festlegen
  • Zielgruppe wählen (nur +18 Personen sind möglich)
  • Die Platzierung festlegen (Lead Ads lassen sich nur im mobilen News Feed ausspielen)

In der Werbeanzeige selbst stehen dir dann verschiedene Möglichkeiten zur Wahl. So kannst du beispielsweise festlegen, welchen Call-to-Action Button du integrieren möchtest. Hier gibt es unter anderem die Varianten:

  • Abonnieren
  • Registrieren
  • Mehr dazu
  • Angebot einholen

Nun kannst du ein bestehendes Lead-Formular nutzen oder ein neues erstellen und festlegen, welche Daten übermittelt werden sollen. Von der Email-Adresse über den Namen und die Telefonnummer bis hin zum Beziehungsstatus und dem Jobtitel sind hier eine Reihe von Angaben möglich. Zusätzlich kannst du drei weitere individuelle Fragen eingeben um noch mehr Informationen zu erhalten. Allerdings sind alle Felder in diesem Formular für den Nutzer Pflichtfelder und du solltest gut abwägen, welche Angaben wirklich notwendig sind, denn je mehr Daten erforderlich sind, desto höher wird die Abbruchrate. Im nächsten Schritt werden Angaben zum Datenschutz erforderlich und im letzten Schritt definierst du den Link zur Webseite. Ihn sehen die User auch als Hinweis.

Können Facebook Leads die Landingpage ersetzen?

User übermitteln ihre Daten nur, wenn sie überzeugt davon sind, hier etwas Interessantes gefunden zu haben. Eine kleine Anzeige im sozialen Netzwerk allein reicht dazu nicht aus und bisher kam hier die Landingpage ins Spiel. Sie bietet Informationen, kann eine Story erzählen und dem User damit signalisieren, dass er etwas verpasst, wenn er hier nicht dabei ist. Gleichzeitig wartet hier das Kontaktformular, das nun direkt auf den Facebook-Seiten zu erreichen ist. Rein mechanisch ersetzen die Facebook Lead Ads also die Landingpage, doch um mit den Facebook Lead Ads wirklich Erfolg zu haben, muss die Botschaft für eine Anzeige komprimiert werden und das funktioniert meist nur über eine gute Story, die neugierig macht.

Gleichzeitig sind vermutlich einige Versuche notwendig, um zu sehen, welche Konzepte in den Facebook Lead Ads am besten laufen. Auf den Facebook-Hilfeseiten findest du verschiedene, wertvolle  Tipps zum Erstellen von neuen Lead Ads. Beispielsweise erfährst du hier, wie du mit Werbeanzeigengruppen experimentieren kannst, um das für dich optimale Format zu finden.

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