Facebook Instant Articles: Ab April für alle Publisher

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Am 12. April 2016 ist es soweit und Publisher können ihre Inhalte direkt über Instant Articles auf Facebook veröffentlichen. Anstatt in Facebook Posts auf die eigene Seite oder andere Quellen zu verweisen, können Publisher mit Instant Articles ihre Inhalte direkt im sozialen Netzwerk ausspielen lassen, der Umweg über die Verlinkung fällt weg. Die User werden nicht mehr auf externe Seiten weitergeleitet, sondern bleiben direkt auf Facebook. 

Gleichzeitig bietet Facebook die Möglichkeit, eigene Werbung um den Inhalt herum einzubetten oder andere Anzeigen aus dem Facebook-Netzwerk einzublenden, um das eigene Projekt zu monetarisieren (bei Letzterem werden 30 Prozent des Einnahmen an Facebook abgegeben). 

Kürzere Ladezeiten für die Nutzer 

Die Nutzung des Internets verlagert sich immer mehr in den mobilen Bereich und es werden noch Jahre vergehen, ehe alle Regionen flächendeckend über schnelle Verbindungen verfügen. Das Surfen mit Tablet oder Smartphone ist damit häufig mit Wartezeiten verbunden, weil die Webseiten erst geladen werden müssen.

Instant Articles öffnen sich deutlich schneller als andere Seiten, da auf Facebook-interne Inhalte zugegriffen wird. Technisch gesehen werden die Inhalte bereitgestellt, ehe der User sie aufgerufen hat und durch optimierte Quelltexte lassen sich sie quasi ohne Ladezeit darstellen. 

Facebook Instant Articles
Bildquelle: Facebook

Tools für kreative Inhalte

Instant Articles beinhaltet eine Toolbox mit der Publisher Ihre Inhalte und Geschichten spannender gestalten können, mit hochauflösbaren Abbildungen, automatisch startende Videos, interaktiven Karten und Audio Funktionen.

Instant Articles soll Publishern ausserdem die Möglichkeit geben ihre Instant Article Templates optisch der jeweiligen CI und Markenwelt anzupassen. Es gibt auch eine Möglichkeit über RSS die Abfolge der Artikel Veröffentlichungen über das eigene CMS zu steuern und zu automatisieren. 

Die Medienbranche ist geteilter Meinung

Verlage, Redaktionen und Autoren betrachten die Neuerung aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. Auf der einen Seite sieht man die gute Möglichkeit zur Selbstvermarktung und -darstellung, die durch das zusätzliche Einblenden von Facebook-Netzwerk-Anzeigen sogar noch Einnahmen generieren kann.

Auf der anderen Seite stört viele Medienvertreter die wachsende Abhängigkeit von Facebook. Allerdings lassen viele dabei ausser Acht, dass einige Projekte bisher stark von Google abhängen und sich die Abhängigkeiten durch den Facebook-Vorstoss in Richtung Content-Ausgangsplattform verteilen könnten. Bereits seit Mai letzten Jahres arbeiten bekannte Medienvertreter wie Spiegel und Bild mit Instant Articles. Wir sind gespannt auf die ersten Testergebnisse. 

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